Mittwoch, 14. Mai 2014

Oprisco – Fotografische Kunst

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Photos by Oleg Oprisco.

Wenn ein Bild bekanntlich mehr als 1000 Worte sagt. Dann würden die Bilder vom ukrainischen Fotografen Oleg Oprisco sicherlich zauberhafte Geschichten erzählen. Denn beim Betrachten der atemberaubenden Aufnahmen, verfällt man in die unglaublich kreative und fantasievolle Welt des Fotografen.

Jedes Portrait ist auf das kleinste Detail durchdacht und scheint eine interessante Geschichte zu verbergen.
Bilder, die man so schnell nicht mehr vergisst. Umso bemerkenswerter ist es, dass der Fotograf in einer Zeit geprägt von hochmodernen Hightech-Spiegelreflexkameras, auf eine simple analoge Kiev Kamera zurückgreift.

Um ein besseres Verständnis über die Entstehung seiner Werke zu erlangen, bin ich mit Oprisco in Kontakt getreten, und habe seine Aussagen und Sichtweisen bezüglich Fotografie, Kunst und Inspirationen hier zusammengeführt.


Wie fing es bei dir mit der Fotografie an?
Nach meinem Studium zog ich nach Kiew, wo ich als Assistent für einen bekannten Werbefotografen tätig war. Vier Jahre habe ich dort gearbeitet, aber die Arbeit bereitete mir keine Freude. Ich verdiente zwar gutes Geld, verlor jedoch meine Kreativität. Eine lange Zeit dachte ich, das wäre alles gewesen, bis ich versuchte Bilder auf Mittelformat Film abzulichten. Das veränderte mein Leben.

Was schätzt du am meisten an der Fotografie?
Wie jeder Ukraine liebe ich die Freiheit. Ich schätze die Möglichkeit zu haben, die Zeit zu stoppen und meine eigene Version der Realität zu schaffen.

Was ist für dich “gute Kunst”?
Ich wage zu sagen, es ist die Art, die überrascht. Man sollte keine Kunst machen um Menschen zu schocken oder um gemocht zu werden. Es ist wichtiger etwas Neues zu erschaffen, etwas was bisher noch kein Mensch gesehen hat.

Woher kommt deine Inspiration?
Wir leben in aufregenden Zeiten. Alles verändert sich sehr schnell: das Wetter, Architektur, Landschaften, Menschen und die Zeit. Wir erleben diese Veränderungen live mit. Die Inspiration ist allgegenwärtig. Alles was in unserem Leben passiert ist eine einzigartige Quelle der Inspiration. Wir können überall leben, alles kreieren und es der ganzen Welt zeigen. Alles liegt in unseren Händen.

Wieso verwendest du nur Filme für deine Fotografie?
Ich verwende Mittelformat Film. Es ist schwer es in einigen Worten zu erklären, aber es ist ein anderes System. Ich schieße 12 Einzelbilder und genieße die Wichtigkeit jedes einzelnen Schusses. Ich arbeite sorgfältig an jedem Bild. Das ist ein fantastischer Prozess. Du drückst den Auslöser, weißt aber nicht was passiert. Das ist echte Magie.
Oft gebe ich Workshops und es ist immer sehr amüsant vor vielen Fotografen mit 1500€-2000€ Kameras und Objektiven zu sitzen. Auf meinem Tisch steht eine alte Kiev 6C, welche gerade mal 35€ wert ist.

Welchen Rat würdest du Anfängern geben?
Ich würde ihnen raten, die Zeit weise zu nutzen. Faulheit ist dein schlimmster Gegner. Schluss mit dem Bewundern der Fotos, die deine Vorbilder geschossen haben. Du hast genug Werke kommentiert, die dir nicht gefallen haben. Es ist Zeit eigene Fotos zu schießen. Deine besten Fotos. Also geh raus und knipse, knipse, knipse!


Mehr atemberaubende und inspirierende Bilder findet ihr auf Oprisco’s Facebook Seite.




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